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Strategien im Bewerbungsgespräch

Interviews sind das mit Abstand beliebteste Auswahlverfahren bei der Suche nach neuen MitarbeiterInnen.

Sie ermöglichen dem Unternehmen auf einfache und effiziente Weise zahlreiche Informationen über eine BewerberIn zu gewinnen. Als BewerberIn müssen Sie im Vorstellungsgespräch Ihr Fachwissen beweisen und mit Ihrer ganzen Persönlichkeit zeigen, dass Sie die am besten geeignete Person für die zu besetzende Position sind.

Allerdings weist das Interview als Auswahlverfahren auch einige gravierende Schwachstellen auf, die sich BewerberInnen im Vorfeld bewusst machen sollten, um ein perfektes Ergebnis zu erzielen. Hier die häufigsten Fallstricke im persönlichen Bewerbungsgespräch:

  • Idealbild

Firmenchefs oder Personalverantwortliche haben häufig ein Idealbild von guten Kandidaten und Kandidatinnen, das eng mit der eigenen Biografie oder mit den bisherigen Erfahrungen der ehemaligen StelleninhaberIn verknüpft ist. Entschlüsseln Sie dieses Idealbild mithilfe des Stelleninserates frühzeitig und zeigen Sie – wenn möglich – positive Parallelen zu Ihrer eigenen Lebens- und Berufserfahrung auf.

  • Vorurteile

Durch Auffälligkeiten im Verhalten oder im Lebenslauf bilden sich Vorurteile heraus, welche die Gesamtbeurteilung maßgeblich beeinflussen. Achten Sie sowohl in Ihren Bewerbungsunterlagen als auch zu Gesprächsbeginn auf einen überzeugenden ersten Eindruck und sprechen Sie Auffälligkeiten (häufige Jobwechsel, längere Arbeitspausen etc.) von sich aus mit einer guten Begründung an.

  • Nonverbale Kommunikation

Es wurde beobachtet, dass nonverbale Informationen einen erheblichen Einfluss auf die Entscheidungsfindung haben. Machen Sie sich nonverbale Kommunikation bewusst und setzen Sie Signale, um Ihre verbalen Aussagen zu untermauern (Blickkontakt, Körperhaltung etc.). Manchmal gibt der oder die InterviewerIn abfällige Kommentare ab, um Ihr Selbstvertrauen zu testen. Lassen Sie sich davon nicht verunsichern, sondern versuchen Sie, negative Signale Ihres Gegenübers während Ihrer Präsentation auszublenden.

  • Der Primacy- und Recency-Effekt

Informationen, die am Beginn und am Ende eines Gesprächs übermittelt werden, bleiben am besten in Erinnerung. Versuchen Sie daher, wichtige Botschaften am Beginn bzw. am Ende des Interviews zu transportieren.


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