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Dein Bewerbungsgespräch

Ein Bewerbungsgespräch! Du hast es geschafft!

Die Einladung zu einem Job Interview ist ein wichtiger Meilenstein.

Das Unternehmen ist an deiner Bewerbung interessiert und möchte dich persönlich kennen lernen.

Mit unseren Tipps für das Gespräch helfen wir dir dabei, die Wahrscheinlichkeit von Absagen auf ein Minimum zu reduzieren und geben Antworten auf  häufige Fragen im Bewerbungsprozess.

Die Vorbereitung

Jetzt geht es darum, dass du deine Fähigkeiten und Eigenschaften gut präsentierst.

Eine möglichst gute Vorbereitung gibt dir Sicherheit und du vermittelst deinem Gesprächspartner, dass du interessiert bist und die Bewerbung ernst nimmst.

Einen Leitfaden von uns zur Vorbereitung auf ein Bewerbungsgespräch kannst du dir hier direkt runterladen: 

Ich möchte mich optimal vorbereiten

 

Gesprächsverlauf

Vorstellungsgespräche folgen größtenteils einem bestimmten Gesprächsverlauf und gliedern sich meist in folgende Phasen:

 

  • „Warming up“ und Vorstellung: Smalltalk zu Themen wie z.B. die Anfahrt oder das Wetter sollen das „Eis brechen“ 
  • Selbstvorstellung: Du wirst aufgefordert dich kurz vorzustellen. In ein bis zwei Minuten solltest du eine interessante und flüssige Zusammenfassung bzw. Kurzdarstellung deines Lebenslaufes erzählen. Tipp: In dieser wichtigen Phase solltest du nicht den Lebenslauf wiederholen, sondern dich mit berufsrelevanten Erfolgen und Schwerpunkten interessant präsentieren.
  • Fragen zum Lebenslauf: Dein Gegenüber geht mit dir deinen persönlichen Werdegang durch und stellt Fragen zu einzelnen Punkten. Tipp: Sei du selbst und bleib authentisch! Nur so kannst du deinen Gesprächspartner überzeugen.
  • Vorstellung des Unternehmens und Informationen zum Aufgabengebiet: Du erfährst relevante Fakten zum Unternehmen und erhaltest Informationen über die Tätigkeit und das Aufgabengebiet der offenen Position. Tipp: Stelle gezielte Fragen im richtigen Moment und vermittle dadurch Interesse und Aufmerksamkeit am Job und am Unternehmen.
  • Abschluss: Bedanke dich für das Gespräch und vereinbare das weitere Vorgehen. Tipp: „Der erste Eindruck zählt, der letzte bleibt!“

Kleidung

Kleider machen Leute heißt es. Die Kleidung hat großen Einfluss darauf, wie man sich selbst fühlt und wie man von anderen wahrgenommen wird. Wichtig ist, dass man sich an den Kleidungsstil der jeweiligen Firma anpasst.  Man kann sich hierzu im Vorfeld auf der Homepage bei den MitarbeiterInnen orientieren, oder im Zweifelsfall beim Unternehmen nachfragen.

Grundsätzlich gilt ein gepflegtes Äußeres. Gepflegte Haare, rasiert bzw. dezentes Makeup für Frauen, geschnittene Fingernägel, geputzte Schuhe, gebügelte Kleidung. Tattoos und Piercings sollten ggf. verdeckt bzw. entfernt werden. Setze Duftwasser und Aftershave nur höchst sparsam ein, verzichte wenn möglich ganz auf Parfumierungen.

Aber nicht nur die Wahl der Kleidung an sich ist wichtig. Es kommt auch darauf an, mit welcher Selbstverständlichkeit man sein Outfit trägt. Man sollte sich sichtlich wohl fühlen. Schlecht sitzende oder ungewohnte Kleidung wirkt sich negativ auf deine Ausstrahlung aus und stört das harmonische Gesamtbild. Tipp: in unserem Blog findest du Beiträge mit Tipps und Tricks hierzu!

Frisch gestriegelt und mit gut sitzender Kleidung spricht nichts mehr dagegen ein authentisches, erfolgreiches Bewerbungsgespräch zu führen.

Englisch im Bewerbungsgespräch

Wenn in der Stellenanzeige fließende oder verhandlungssichere Sprachkenntnisse für den Job verlangt werden, kann es sein, dass der Personaler spontane Fragen auf Englisch stellt, um die Sprachkenntnisse zu überprüfen. Auch in international tätigen Unternehmen oder Tochterunternehmen weltweiter Konzerne kann es sein, dass das Gespräch plötzlich auf  Englisch wechselt und man Fragen wie: „What made you apply for this job in particular?“ hört.

Nun ist aber die Zeit zu knapp für einen Englisch Crashkurs und in dem Fall wird Vokabel lernen auch nicht empfohlen. Wichtig ist, dass du dich wieder daran gewöhnst Englisch zu sprechen und zu verstehen. Lese also vorher englische Bücher, schaue Serien oder Filme auf Englisch und versuche mit internationalen Freunden zu sprechen.

Auch Rollenspiele mit Freunden können helfen, mehr noch, wenn diese auf Kamera aufgenommen und anschließend angeschaut werden. Diese Übung kann Bewerbern, für die ein deutschsprachiges Bewerbungsgespräch bereits eine Stresssituation darstellt, Sicherheit geben.

Wer nicht nur mit Sprachkenntnissen, sondern auch Können und dem richtigen Profil von sich überzeugen kann, ist auf der Bewerbungsleiter schon ein ganzes Stück weiter.

4 Tipps für dein Bewerbungsgespräch

Idealbild

Firmenchefs oder Personalverantwortliche haben häufig ein Idealbild von guten Kandidaten und Kandidatinnen, das eng mit der eigenen Biografie oder mit den bisherigen Erfahrungen der ehemaligen StelleninhaberIn verknüpft ist. Entschlüssle dieses Idealbild mithilfe des Stelleninserates frühzeitig und zeige – wenn möglich – positive Parallelen zu deiner eigenen Lebens- und Berufserfahrung auf.

Vorurteile

Durch Auffälligkeiten im Verhalten oder im Lebenslauf bilden sich Vorurteile heraus, welche die Gesamtbeurteilung maßgeblich beeinflussen. Achte sowohl in deinen Bewerbungsunterlagen als auch zu Gesprächsbeginn auf einen überzeugenden ersten Eindruck und sprich Auffälligkeiten (häufige Jobwechsel, längere Arbeitspausen etc.) von dir aus mit einer guten Begründung an.

Nonverbale Kommunikation

Es wurde beobachtet, dass nonverbale Informationen einen erheblichen Einfluss auf die Entscheidungsfindung haben. Mach dir nonverbale Kommunikation bewusst und setze Signale, um verbalen Aussagen zu untermauern (Blickkontakt, Körperhaltung etc.). Manchmal gibt der oder die InterviewerIn abfällige Kommentare ab, um dein Selbstvertrauen zu testen. Lass dich davon nicht verunsichern, sondern versuche, negative Signale des Gegenübers während deiner Präsentation auszublenden.

Der Primacy- und Recency-Effekt

Informationen, die am Beginn und am Ende eines Gesprächs übermittelt werden, bleiben am besten in Erinnerung. Versuche daher, wichtige Botschaften am Beginn bzw. am Ende des Interviews zu transportieren.

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